Sei ein Fuchs, geh zum Wolf

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L300 Go

L300 Go

Funktionelle Elektrostimulation für Hände und Füße.
Alle Vorteile auf einen Blick

Das L300 Go ist eine Lösung für Menschen mit Fußheberschwäche. Durch den Einsatz funktioneller Elektrostimulation (FES) unterstützt es gezielt die Verbesserung von Mobilität und Stabilität im Alltag.

Ausbalancierte Fußsteuerung

Mit nur einer einzigen Elektrode und zwei Stimulationskanälen kann L300 Go sowohl das Anheben als auch die Innen- und Außendrehung des Fußes exakt steuern.

 

Praktische Anwender-App

Mit einer Anwender-App für Smartphones können Sie das System steuern, Ihre Aktivitäten und beispielsweise die Anzahl Ihrer Schritte messen. Ergebnisse lassen sich einfach verfolgen und dokumentieren.

 

Kein Fußsensor notwendig

Beschleunigungssensoren überwachen die Bewegungsabläufe während des Gehens in allen Ebenen. Dadurch ist auch kein Fußsensor mehr notwendig.

 

Leicht mit einer Hand anzulegen

Die Unterschenkelmanschette besitzt ein modernes Verschlusssystem. Sie können das L300 Go daher leicht mit nur einer Hand anlegen.

 

Nachhaltige und reproduzierbare Versorgung

Zur Anpassung des L300 Go steht dem Fachpersonal ein Tablet mit Bluetooth Verbindung zur Verfügung. Damit lässt sich jederzeit eine Feineinstellung des Systems vornehmen. Diese Daten sind reproduzierbar und für eine nachhaltige Gangrehabilitation jederzeit abrufbar.

Alles rund um die Fußheberschwäche

Was ist Fußheberschwäche?

Fußheberschwäche, auch Peroneuslähmung oder Drop Foot genannt, bedeutet den
Verlust oder die Schwächung der Muskulatur, die für das Heben und die Kontrolle des
Fußes während des Gehens und Stehens verantwortlich ist.

Dies führt zu Schwierigkeiten beim Anheben des Fußes und kann das Gehen und die allgemeine Mobilität beeinträchtigen.

Eine Fußheberschwäche kann sowohl einseitig als auch beidseitig auftreten. In einigen Fällen kann sie vorübergehend sein, während sie in anderen Fällen chronisch wird

Diagnostik

Eine Fußheberschwäche kann auf verschiedene Arten diagnostiziert werden:

Anamnese

Erhebung der Krankengeschichte (Symptome, Dauer, frühere Verletzungen/Erkrankungen).

Körperliche Untersuchung

Prüfung von Füßen, Beinen und Hüften auf Muskelschwäche, Sensibilitätsstörungen und Reflexe.

EMG (Elektromyographie)

Messung der Muskelaktivität zur Beurteilung der Nervenfunktion.

Nervenleitgeschwindigkeitstest

Überprüfung der Geschwindigkeit der Nervenleitung; Hinweise auf Schädigungen oder Kompression.

Bildgebung

Bei Bedarf Röntgen, MRT oder CT zur Darstellung struktureller Veränderungen.

Die Untersuchungen variieren je nach Fall; die endgültige Diagnose stellt der behandelnde Arzt.

Wie äußert sich eine Fußheberschwäche?

Eine Fußheberschwäche wird vor allem beim Abrollen des Fußes und beim Vorschwingen des Beins während des Gehens sichtbar. Vorfuß, Zehen und / oder der seitliche Fußrand heben sich dabei nicht ausreichend, oder gar nicht gegen die Schwerkraft (Fallfuß).


Dadurch verändert sich das Gangbild der Betroffenen. Das Bein / Knie muss weiter
angehoben werden, damit der Betroffene nicht mit dem Fuß am Boden hängen bleibt
(Steppergang).


In vielen Fällen kompensieren Betroffene die fehlende Fußhebung z.B. durch Hüftbe
wegungen, die das Gangbild noch weiter beeinträchtigen und zu Folgeschäden führen
können.
Durch die Gangstörung kommt es bei längerem Bestehen zu Fehlhaltungen und
Schmerzen, weshalb ein frühzeitiger Behandlungsbeginn zu empfehlen ist.

Wie entsteht eine Fußheberschwäche?

In der Regel liegt bei jeder Fußheberschwäche eine Störung der entsprechenden
Nerven vor. Die Gründe dafür können vielfältig sein. Grundsätzlich unterscheidet man
die Fußheberschwäche nach dem Ort, an dem die Störung der Nerven stattfindet. 


Mögliche Ursachen für eine Fußheberschwäche aufgrund einer Störung des zentralen Nervensystems können Zustände sein nach:

Schlaganfall, Multipler Sklerose, Schädeltrauma, Zerebralparese (frühkindliche Hirnschädigung), Querschnittlähmung


Mögliche Gründe für eine Fußheberschwäche durch eine Verletzung des peripheren
Nervensystems:

Frakturen (Brüche) mit einer Verletzung von angrenzenden Nerven, Quetschungen der peripheren Nerven, große Schnitt und Bisswunden

Der Weg zu Ihrem passenden Hilfsmittel

Schritt 1: Diagnose

Sie vereinbaren zunächst einen Termin bei Ihrem Haus- oder Facharzt, der Ihre individuelle Erkrankung untersucht. Danach besprechen Sie mögliche Therapien und klären, ob eine Orthese für Ihr Beschwerdebild geeignet ist. Ihr Arzt / Ihre Ärztin gibt Ihnen entweder direkt eine Empfehlung oder überweist Sie zur Auswahl des passenden Modells in ein Sanitätshaus. Auch im weiteren Verlauf können Sie jederzeit ärztlichen Rat einholen, da sich die Anforderungen an das Hilfsmittel im Laufe der Zeit ändern können. In der Regel besteht außerdem ein Anspruch auf regelmäßige Folgeversorgungen.

Schritt 2: Therapie

Bewegung sorgt für eine Kräftigung der Muskulatur. Dies kann ergänzend zu einem Hilfsmittel ratsam sein. Sprechen Sie dafür ebenfalls
mit Ihrem Arzt / Ihrer Ärztin, ob dies sinnvoll ist und wenn ja, welche Form und
welche Häufigkeit in Ihrem Fall geeignet ist.

Schritt 3: Orthesentest und -versorgung

Mit dem Wunsch auf einen Orthesentest oder dem Rezept kommen Sie nun zu uns ins Sanitätshaus.

Ihr Ansprechpartner:

Franz Seebach

0341 / 7 11 66 0

FSeebach@wolf-orthopaedie.de

 Vor Ort erfolgt die Auswahl der für Sie am besten geeigneten Hilfsmittel durch unser Fachpersonal.
Sie können auch vor der Verordnung durch Ihren Arzt / Ihre Ärztin einen Testtermin in unserem Sanitätshaus ausmachen. Mit unserer  Empfehlung können Sie
dann Ihren Arzt / Ihre Ärztin um ein Rezept bitten.

Schritt 4: Beantragung

Nach einer erfolgreichen Auswahl beantragen Sie das Hilfsmittel zusammen mit uns bei Ihrem Kostenträger.

Nach einer Genehmigung erfolgt in unserem Sanitätshaus eine individuelle Anpassung mit Ihrem Hilfsmittel.

L300 Go erleben

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Qualitätssiegel “Hilfsmittelberatung nach Schlaganfall”, Deutsche Schlaganfall-Hilfe